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Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung – in der Fachsprache Augmentation – hilft Frauen, die durch Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme eine deutliche Verkleinerung ihrer Brust erfahren haben und unter einer leeren Brust leiden. Zumeist wird die Brust als „ hängend“ empfunden. Die medizinische Diagnose lautet: „Involutionshypoplasie“. Als weitere medizinische Indikationen für diese Operation gelten: Seitenunterschiede: Asymmetrien, Formanomalien oder Aplasie (fehlende Entwicklung) der weiblichen Brust u. a..

Der Anspruch an diese Operation ist ein natürliches Aussehen mit einem weiblichen Dekollete sowie einer zum Typ passenden Größe. Entscheidende Bedeutung kommt der exakten Größenfeststellung und Typauswahl des Implantates während der OP-Planung im Vorfeld der Operation zu.

Die Verwendung hochwertiger Implantate ist in unserer Praxis selbstverständlich. Sie sind mit einem stabilen Gel gefüllt, das dafür sorgt, dass das Kissen nicht auslaufen kann und seine Form beibehält.

 



Was geschieht mit dem Implantat im Körper?

Grundsätzlich wird jeder Fremdkörper – also auch ein Silikonimplantat – vom menschlichen Organismus nicht akzeptiert. Der Körper reagiert über sein Immunsystem mit einer Narbenbildung um das Implantat, die ihm als Isolierung dient. Diesen Vorgang nennt man auch Verkapselung. Die Kapsel ist im Normalfall dünn und von Außen nicht erkennbar. Bei der Verkapselung handelt es sich also um einen rein natürlichen und normalen Vorgang, unabhängig vom Ort des Einsetzens. So entsteht bei allen Fremdkörpern wie Herzschrittmachern, Zahnplomben, Tätowierungen, Piercings usw. immer eine Verkapselung.

Wichtig:

Die Sensibilität der Brust bzw. der Brustwarze bleibt erhalten, Stillen ist nach der Operation möglich.

Operationsverfahren und Narkose:

Die Operation findet grundsätzlich in Vollnarkose statt und Sie bleiben 1 Nacht in der Klinik.

Für das Einbringen der Implantate werden die notwendigen Schnitte in den Brustwarzenvorhof (transsacrelärer Zugang) oder in der Achselhöhle (transaxilärer Zugang) gemacht. Das Implantat wird entweder teilweise unter dem Brustmuskel (bei sehr dünnen Frauen mit wenig Fettdrüsengewebe) oder direkt unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels platziert.

Risiken:

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff birgt auch eine Brustvergrößerung Risiken. So können in seltenen Fällen Nachblutungen, Infekte sowie Wundheilungsstörungen auftreten. In äußerst seltenen Fällen kann es zu einer Verhärtung (Fibrose) und/oder einer Schrumpfung (Kontraktur) der Kapsel kommen.

Eine ideale Patientinnenvoraussetzung ist:

über18 Jahre alt
psychisch stabil
realistische Erwartungen
bis jetzt wurde keine Brustoperation durchgeführt bekommen
zur Zeit weder schwanger noch stillend.


Nach der OP sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:

Für mindestens 3-5 Tage bewegen Sie Ihre Arme so wenig wie möglich und ihre Ellenbogen sollten nicht über das Niveau der Achseln gehen.

Nachsorge:

Nach einigen Tagen wird der Verband abgenommen. Ein Spezial-Bustier muss 6 Wochen lang getragen werden. Sportliche Aktivitäten sind ab der 6. Woche nach der Operation möglich. Auf den Besuch eines Solariums sollte für 3 Monate verzichtet werden.

Wichtiges in Kürze zur Brustvergrößerung:

Op-Dauer: 1 bis 2 Stunden
Operation in Vollnarkose
Stationärer Aufenthalt: 1 bis 2 Nächte
Tragen eines speziellen Brustmieders für 6 Wochen